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Biotechnologie-Campus Dresden Johannstadt

Die TU Dresden hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit außeruniversitären Einrichtungen den Schwerpunkt Molecular Bioengineering eingerichtet. Dieser ist in Europa im Bereich der Lebenswissenschaften einmalig. Dahinter verbirgt sich eine molekulare Bioingenieurswissenschaft, die auf natur- und ingenieurswissenschaftlichen Grundlagen basiert.

Den Startschuss bildete die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs im Diplomstudiengang Biologie 1994/95 und der damit verbundene Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit an der TU Dresden. Es folgten zahlreiche Gründungen hervorragender Forschungseinrichtungen als Meilensteine einer erfolgreichen Entwicklung eines leistungsfähigen Standortes für Biotechnologie und Biomedizin. So wurde 1998 das Max Planck Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik gegründet. Das Medizinisch-Theoretische Zentrum der TU Dresden folgte im Jahr 2000 und als gemeinsame Forschungseinrichtung des Leibnitz-Instituts für Polymerforschung mit der TU Dresden kam 2002 das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien dazu. So entwickelte sich in Dresden Johannstadt, also im Herzen der Stadt, ein Standort moderner Lebenswissenschaften? Biopolis Dresden. Dieser wurde 2004 mit der Inbetriebnahme des BioInnovationszentrums und dem darin befindlichen Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden entscheidend verstärkt.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit dieser international herausragenden Forschungseinrichtungen der Biopolis Dresden schuf einzigartige Bedingungen, die Dresden zu einem weltweit bedeutenden Standort biotechnologischer und Biomedizinischer Forschung machen. Die Qualität der Forschungsaktivitäten lässt sich an der Vielzahl von Publikationen in führenden Fachzeitschriften sowie an einer Reihe nationaler und internationaler Forschungspreise ablesen.

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