Examplepictures of DNA-Structures

BIOTEC Gruppenleiter Dr. Ivan Minev im Interview: Jobmagazin "karriereführer"


06/10/2017

"3-D-Druck-Forscher Dr. Ivan Minev: Dr. Ivan Minev leitet am Biotechnology Center TU Dresden (BIOTEC) eine Forschungsgruppe, die bioelektrische Stoffe entwickelt, mit denen sich im Körper eines Patienten Gewebe heilen lässt. Zum Einsatz kommen dabei biotechnologische Verfahren, aber auch 3-D-Drucker. Gefördert wird seine Arbeit vom Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung. Im Gespräch erzählt der Physiker, wie sein Ansatz funktioniert und was 3-D-Drucker heute und in Zukunft leisten können. Das Interview führte André Boße."

© BIOTEC


TU Dresden is invited to submit six full applications for Clusters of Excellence in the next round of the Excellence Competition


29/09/2017

Today, TU Dresden was invited by the German Research Foundation (DFG) to submit six full proposals out of eight draft proposals for the Clusters of Excellence. Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rector of TU Dresden, congratulates the speakers and scientists of the successful cluster proposals and emphasises the importance for the entire university: "It is a phenomenal success! This decision will give us an additional, strong tailwind for our endeavours in the Excellency Strategy! Now, we shall optimistically enter the full proposals phase and hope that at least two or preferably even more Clusters of Excellence will be granted in the end." The draft proposal for the excellence cluster "PHYSICS OF LIFE - The dynamic organization of living matter" (which was created under the leadership of BIOTEC research group leader Prof. Dr. Stephan Grill) has been invited to the second round of the application process. It is one of 6 draft proposals of TU Dresden that can now submit their full proposals for excellence clusters to the DFG until February 21, 2018.

Press release of TU Dresden


Dresdner Forscher bahnen den Weg für einen Bio-inspirierten Algorithmus zur Vorhersage neuer therapeutischer Ziele von zugelassenen Medikamenten


26/09/2017

Ein von Dr. Carlo Vittorio Cannistraci, Nachwuchsgruppenleiter der Biomedizinischen Kybernetik am BIOTEChnologischen Zentrum der TU Dresden, geleitetes internationales Team von Wissenschaftlern hat eine leistungsfähige Berechnungsmethode entwickelt, welche Prinzipien der Selbstorganisation eines Gehirnnetzwerkes nutzt, um neue höchst zuverlässige Arzneimittel-Ziel-Interaktionen vorherzusagen. Für diese Vorhersage ist nur die Kenntnis der Verknüpfungsstruktur des molekularen Netzwerkes, nicht aber die Kenntnis der chemischen Strukturen der Arzneimittel notwendig.

Bild: Teile der Forschungsgruppe von Dr. Carlo Vittorio Cannistraci © BIOTEC


CMCB stellt sein Direktorium vor: Prof. Nils Kröger (B CUBE), Prof. Jochen Guck (BIOTEC) und Prof. Ezio Bonifacio (CRTD)


10/08/2017

Das Center for Molecular and Cellular Bioengineering (CMCB) stellt seinen geschäftsführenden Direktor, sowie seine stellvertretenden Direktoren vor. Prof. Nils Kröger (B CUBE) wird das CMCB als geschäftsführender Direktor leiten, Prof. Jochen Guck (BIOTEC) und Prof. Ezio Bonifacio (CRTD) werden die Positionen der stellvertretenden Direktoren innehaben. Das CMCB ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dresden und wurde 2016 rechtmäßig als Dachorganisation der drei Einrichtungen BIOTEC, CRTD und B CUBE gegründet. Seit der Wahl der leitenden Organe im Mai 2017, ist das CMCB nun vollständig handlungsfähig und wird seine Stärken im Bereich der Interdisziplinarität, Innovation und Internationalität weiterhin synergetisch nutzen. Die drei Forschungsinstitute sind ein integraler Bestandteil der Forschungsprofillinie "Gesundheitswissenschaften, Biomedizin und Bioengineering" der TU Dresden. Unter dem Dach des CMCB arbeiten die drei Institute gemeinsam an strategischen Entwicklungen im Bereich der Lehre, Administration und Bereitstellung von wissenschaftlicher Infrastruktur und Services. Das CMCB wird auch für strukturelle Entscheidungen wie z.B. die Berufung von Professorinnen und Professoren, die Einführung von Studiengängen und die Akquisition von durch Grants finanzierten Großprojekten verantwortlich sein. Am CMCB arbeiten knapp 500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wovon 35 Prozent aus über 30 Ländern weltweit kommen. Insgesamt gibt es fast 40 Forschungsgruppen am CMCB. Außerdem sind 140 Studenten in den drei CMCB Master-Studiengängen eingeschrieben.

Foto: Prof. Nils Kröger, Prof. Jochen Guck, Prof. Ezio Bonifacio (von links nach rechts)


Dresdner Biologen und Bioinformatiker entwickeln Zellzyklusreporter zur Analyse des Zellzyklus und Vorhersage über das zukünftige Verhalten von Zellen


13/07/2017

Die Arbeitsgruppe um Dr. Jörg Mansfeld am BIOTEChnologischen Zentrum der TU Dresden hat in Zusammenarbeit mit der Gruppe um Dr. Ingmar Glauche am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie (IMB) der TU Dresden einen neuartigen "all-in-one" Zellzyklusreporter entwickelt, der es erlaubt mittels eines einzigen fluoreszierendem Proteins (Markers) alle Zellzyklustadien in wachsenden und sich teilenden Zellen zu erkennen. Darüberhinaus erlaubt er es, diese Zellen von Zellen zu unterscheiden, die sich nicht mehr teilen und sich in einem Ruhezustand (Quieszenz) befinden. Mit diesem Reporter ist es nun möglich, Zellen und ihre Tochterzellen in allen Stadien des Zellzyklus zu verfolgen. Dieser Prozess erfolgt automatisch und erlaubt die parallele Analyse weiterer Faktoren, wie z.B. von Cyclin D1, einem Protein, dass in vielen Krebsarten erhöht vorkommt.

"Unsere Ergebnisse deuten daraufhin, dass die in vielen Krebsarten gefundenen erhöhten Mengen des Proteins Cyclin D1 das Gleichgewicht zwischen Zellteilung und Quieszenz zugunsten der Zellteilung verschieben, und damit möglicherweise zum Wachstum des Krebs beitragen. Mit unserer Forschung erhoffen wir uns, die Grundlagen für ein besseres Verständnis von Krankheitsbildern zu entwickeln und damit möglicherweise die Behandlung von Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, ermöglichen zu können", so Jörg Mansfeld. Die Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Wissenschaftsjournal Cell Reports veröffentlicht.

Foto: © Jörg Mansfeld


Herausragende junge Wissenschaftler der TU Dresden mit Commerzbank Preisen geehrt


27/06/2017

Am 30. Juni 2017 werden in der Commerzbank Dresden die Dissertationspreise 2016 der Commerzbank und der Dr.-Walter-Seipp-Preis für herausragende Dissertationen von jungen Nachwuchswissenschaftlern der TU Dresden verliehen. Unter den Preisträgern ist auch Dr. Paul Müller, Postdoc am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC). Er erhält einen der Dissertationspreise der Commerzbank und 1.000 Euro Preisgeld.

Dr. Paul Müller promovierte am BIOTEC zum Thema "Optische Beugungstomographie von einzelnen Zellen". Im Gegensatz zur klassischen Computertomographie, welche 3-D-Rekonstruktionen von Gewebe mit Hilfe von Röntgenstrahlung ermöglicht, befasst sich die Arbeit mit der 3-D-Rekonstruktion von einzelnen biologischen Zellen mit Hilfe von Licht. "Die Auszeichnung bestätigt mich und motiviert mich meine wissenschaftliche Arbeit weiter fortzuführen. Ich bin sehr dankbar, eine Auszeichnung für herausragende Wissenschaft erhalten zu haben", so Paul Müller. "Besonders spannend finde ich die Beschreibung von biophysikalischen Prozessen mit Hilfe von Algorithmen und computergestützten Modellen. In der Arbeitsgruppe von Prof. Jochen Guck, meinem Doktorvater, finden sich zahlreiche derartige Problemstellungen, welche von der Mikrofluidik bis hin zur Rasterkraftmikroskopie reichen. Ich freue mich sehr auf meine weitere Zeit in der akademischen Wissenschaft", fährt er fort.

Die von der Commerzbank AG gestifteten Preise werden in diesem Jahr zum 21. Mal vergeben, seit 20 Jahren gibt es den Dr.-Walter-Seipp-Preis aus dem gleichnamigen Fonds der Commerzbank-Stiftung. Dr. Walter Seipp war lange Jahre Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank. Die Preisverleihung findet am 30. Juni 2017, 14.00 Uhr in der Commerzbank Dresden (Devrientstraße 3, Erdgeschoss - Eventlounge, 01067 Dresden) statt.

Bild: Dr. Paul Müller


Prof. Dr. Stephan Grill zum EMBO Mitglied gewählt


22/06/2017

 

BIOTEC Forschungsgruppenleiter Prof. Dr. Stephan Grill wurde zum Mitglied der "European Molecular Biology Organization" (EMBO) gewählt. EMBO wählt jährlich neue Mitglieder in Anerkennung ihrer exzellenten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung. Die Wahl zum EMBO Mitglied ist eine Ehrung der Wissenschaft und Errungenschaften des jeweiligen Forschers. Diese renommierte Auszeichnung zeigt einmal mehr die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der Forscher am BIOTEC.

"Die Wahl zum EMBO Mitglied ist eine Auszeichnung für Forschungsexzellenz und ich freue mich sehr, so viele großartige Wissenschaftler in unserer Organisation begrüßen zu dürfen", sagt EMBO Direktorin Maria Leptin. "In dieser Bewerbungsrunde haben wir mehr Nominierungen als zuvor erhalten, was noch einmal die Stärke und Diversität der Europäischen Lebenswissenschaften betont. Die Expertise und die Erkenntnisse unserer neuen Mitglieder wird EMBO in den kommenden Jahren unterstützen, seine Programme und Aktivitäten weiter zu verbreiten und zu stärken", führt sie fort.

"Diese Wahl zum EMBO Mitglied ist eine große Ehre und Anerkennung. Sie reflektiert die Stärken der Wissenschaftslandschaft am BIOTEC und an der TU Dresden, und ist ein Qualitätsmerkmal für die Arbeit die wir hier machen", so Prof. Grill.

EMBO ist eine Organisation mit mehr als 1700 führenden Wissenschaftlern weltweit, inklusive 84 Nobelpreisträgern, die Exzellenz im Bereich der Lebenswissenschaften fördert. Die Hauptziele der EMBO sind die Unterstützung qualifizierter Wissenschaftler auf allen Ebenen, die Stimulation des Austausches wissenschaftlicher Informationen, sowie die Weiterentwicklung des europäischen Forschungsumfeldes, in dem Wissenschaftler Höchstleistungen erbringen können.

Weiterführende Informationen: embo.org/about-embo und http://www.biotec.tu-dresden.de/research/grill.html

Bild: © Katrin Boes


Dresdner Forscher entwickeln Algorithmus zur automatischen Erkennung signifikanter Zusammenhänge latenter Variablen im Bereich Big Data


13/04/2017

Die von Dr. Carlo Vittorio Cannistraci, Leiter der Forschungsgruppe ‘Biomedical Cybernetics’ am BIOTEChnologischen Zentrum TU Dresden, geleitete internationale Forschergruppe hat ‚PC-corr‘ entwickelt: einen intelligenten Algorithmus, der Kerngruppen interagierender latenter Variablen (welche Unterschiede in Big Data erzeugen) automatisch entdecken kann. PC-corr fand wichtige molekulare Signaturen in mehr als sechs verschiedenen Feldern im Bereich der OMIC-Wissenschaften (wie Lipidomik, Metagenomik, Genomik, Mechanomik). Dies stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung der Entdeckung kombinatorischer Biomarker in der Präzisionsmedizin dar.

Pressemeldung

Foto: © BIOTEC


Prof. Dr. Stephan Grill erhält 2.5 Million EUR ERC Advanced Grant


13/04/2017

Wie wachsende Organismen links und rechts unterscheiden

Stephan Grill, Professor für Biophysik am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), erhält einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant für seine Forschung zum Thema „Chirale Morphogenese“. Die Arbeitsgruppe von Prof. Grill wird erforschen, wie in wachsenden Organismen links und rechts unterschieden wird, und wie sich dadurch verschiedene Organe links oder rechts im Körper anordnen. Hierfür studieren die Wissenschaftler die Muskelproteine Aktin und Myosin und die physikalischen Mechanismen mit denen diese Protein Kräfte und Drehmomente erzeugen, um wachsenden Organismen ihre Form zu geben. „Diese Förderung wird es uns ermöglichen zu verstehen, wie Links-Rechts-Asymmetrie auf der Ebene von Zellen und Geweben aus molekularen Interaktionen hervorgeht. Dies ist eine der großen unbeantworteten Fragen in der Embryonalentwicklung. Wir werden die Physik mit der Biologie verbinden und den Prozess der links-rechts asymmetrischen Formgebung in der Biologie als physikalischen Prozess in einem mechanisch aktiven und chiralen, also links-rechts asymmetrischen, Material beschreiben“, so Prof. Grill. Seine Arbeitsgruppe am BIOTEC erforscht die Kräfte, die einem Embryo ermöglichen, einen vollständig strukturierten Organismus zu entwickeln. Hierbei werden verschiedene Disziplinen kombiniert, darunter die Zell- und Entwicklungsbiologie, Biophysik und die theoretische Physik. Stephan Grill hatte 2011 bereits einen ERC Starting Grant erhalten.

Weiterführende Informationen: Forschungsgruppen Seite von Stephan Grill

Der Europäische Forschungsrat fördert drei Wissenschaftler der TU Dresden mit ERC Advanced Grants, den höchst dotierten Einzelförderungen auf europäischer Ebene. Diese werden an etablierte Spitzenforscher vergeben, die mit risikoreichen Forschungsvorhaben in ihren jeweiligen Bereichen neue Wege beschreiten. Der Biophysiker Prof. Stephan Grill, der Mediziner Prof. Frank Buchholz und der Chemiker Prof. Stefan Kaskel erhalten für ihre Forschungen insgesamt rund 7,3 Millionen Euro über fünf Jahre. In der Vergangenheit waren bereits vier ERC Advanced Grants an die TU Dresden gegangen.


Konservierung von Zellen und Geweben: Dresdner Forscher erhalten 1,3 Millionen Euro Forschungsförderung für interdisziplinäres Projekt


10/04/2017

Ein Forschungsteam aus Uni- und Max-Planck-Forschern hat sich erfolgreich um eine Forschungsförderung der VolkswagenStiftung in Höhe von 1,3 Millionen Euro beworben. Ihr Projekt will erforschen, wie Zellen in kritischen Lebenssituationen zum Überleben in eine Art Schlafzustand verfallen können. Dresden. Lebensgefährliche Situationen, wie zu wenig Wasser, Sauerstoff oder Nahrung, führen bei den meisten Lebewesen zu einem gestörten Stoffwechsel und schlimmstenfalls zum Absterben von Zellen und Gewebe. Manche Zellen können sich aber in eine Art Standby-Modus versetzen, der Dormanz genannt wird. Dann können ihnen lebensfeindliche Bedingungen nichts ausmachen. Bei diesem bisher wenig erforschten "Schlafzustand" ist die Zellaktivität bis auf ein Minimum heruntergefahren. Die Zellen befinden sich in einem Zwischenzustand zwischen Leben und Tod, da zwar kein Stoffwechsel, Wachstum oder Reproduktion stattfinden, die Zellen aber ihr Leben wieder normal fortsetzen, sobald sich die Umweltbedingungen normalisiert haben. Wird die fehlende Ressource wie Wasser oder Nahrung wieder zugeführt, erwacht die Zelle zu neuem Leben - ohne einen Schaden davon zu tragen. Das vierköpfige Forschungsteam möchte die spezifischen Mechanismen, die einem Leben ohne Energie und Wasser zugrunde liegen, identifizieren, um darauf aufbauend eine humane Zelle zu entwickeln, die in einen solchen "Schlafzustand" eintreten kann, ohne Schaden davon zu tragen. "In den kommenden fünf Jahren möchten wir die biologischen, chemischen und physikalischen Mechanismen, die zum Eintritt in oder Austritt aus der Dormanz führen, untersuchen. Zunächst möchten wir die Moleküle identifizieren, die das Leben ohne Energie und Wasser ermöglichen. Darauf aufbauend werden wir die selbstorganisierenden physikalischen Prinzipien identifizieren, durch die die Zellen geschützt werden. Man könnte von einer 'Physik des Lebens' sprechen. Mit den gewonnenen Einsichten möchten wir Anwendungen entwickeln, die menschliche Biomoleküle, Zellen und Gewebe konservieren können. Das könnte eine jahrzehntelange Lagerung möglich machen. Vielleicht wäre so zum Beispiel auch das Einfrieren von Organen möglich. ", so Jochen Guck.

Koordiniert wird das Dresdner Projekt von Prof. Simon Alberti, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG). Zum Projektteam gehören zudem Prof. Teymuras Kurzchalia (ebenfalls MPI-CBG), Prof. Jochen Guck, Forschungsgruppenleiter am Biotechnologischen Zentrum der TU DRESDEN (BIOTEC) und Dr. Vasily Zaburdaev (Max-Planck-Institut für Physik Komplexer Systeme, MPI-PKS). Das Projekt bringt die Biologie, Physik und Chemie zusammen und unterstreicht so den hohen Grad an Interdisziplinariät auf dem Dresdner Biocampus.

Bild: Prof. Simon Alberti, Prof. Teymuras Kurzchalia, Prof. Jochen Guck, Dr. Vasily Zaburdaev © MPI-CBG, MPI-PKS, BIOTEC

Download des Bildes

 


BIOTEC welcomes new research group leader Dr. Elisabeth Fischer-Friedrich


20/03/2017

Elisabeth Fischer-Friedrich ist seit dem 20. März 2017 als Forschungsgruppenleiterin am BIOTEC tätig. Unter dem Titel "Active rheology of the cytoskeleton" wird sich die promovierte Physikerin zunächst mit der aktiven Regulation von Materialeigenschaften von Zellen beschäftigen. Die entstehende Forschungsgruppe um Elisabeth Fischer-Friedrich will einen neuen Zugang zum Gebiet der Zellmechanik etablieren in dem die aktive mechanische Vorspannung in Zellen berücksichtigt wird. Unter anderem wird sich ihre Gruppe der Frage widmen, wie Zellen bei der Migration durch die engen Poren eines Gewebes ihre molekular erzeugte interne Antriebskraft und ihre Materialsteifigkeit aufeinander abstimmen und wie sich diese beiden essentiellen Parameter gegenseitig beeinflussen. So soll ein besseres Verständnis der Zellmigration und der Formentstehung von Geweben, z.B. bei der Embryonalentwicklung, erreicht werden. Außerdem sollen die gewonnenen Erkenntnisse die Entwicklung neuer, zellähnlicher Werkstoffe inspirieren.

2009 promovierte Elisabeth Fischer-Friedrich am Max Planck Institut für komplexe Systeme in Dresden. Danach forschte sie am Weizmann Institut in Israel und war von 2011-2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Affiliation zum Max-Planck Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik und zum Max-Planck Institut für Physik komplexer System in Dresden tätig. „Dresden ist ein exzellenter Standort für den Bereich der Biophysik, weil sich hier so viel Expertise zu diesem Gebiet nicht nur am BIOTEC sondern auch an vielen weiteren Instituten konzentriert. Außerdem gibt es in Dresden eine besondere Tradition dafür, dass Biologen und Physiker erfolgreich zusammenarbeiten und anspruchsvolle quantitative Biologie entsteht“, so die Wissenschaftlerin.

Die Rekrutierung von Elisabeth Fischer-Friedrich wurde unter anderem durch Mittel der Alexander von Humboldt-Professur von Prof. Jochen Guck (BIOTEC) ermöglicht. Ihre geplanten Arbeiten stellen zudem einen essentiellen Bestandteil des angestrebten Excellenzclusters "Physics of Life", welcher von Herrn Prof. Stephan Grill (BIOTEC) koordiniert wird, dar.

Foto: © BIOTEC


BIOTEC heißt neuen Forschungsgruppenleiter Dr. Marko Brankatschk willkommen


15/03/2017

Dr.  Marko Brankatschk verstärkt das BIOTEC seit Beginn des Jahres als Leiter der Forschungsgruppe "Neuro-glial membranes". In Zukunft  erforscht er am Tiermodel Drosophila (Fruchtfliege) den fettabhängigen Metabolismus und dessen neurobiologischen Auswirkungen. Fruchtfliegen sind bei dieser Arbeit von Vorteil, da deren endogenes Lipidom stark von der Qualität aufgenommener Nahrungsfette abhaengt. „Ich bin daran interessiert die biologische Wirkung von Nahrungsfetten zu studieren: Welche der Fette beeinflussen das systemische Insulin signaling? Welche verändern die Durchlässigkeit der Blut Hirn Schranke? Und welche beeinflussen die kognitiven Fähigkeiten des Hirns?,“ beschreibt er seine Motivation.

Antworten auf diese und andere Fragen helfen den Zusammenhang zwischen der Funktionalität des Hirns und dessen neuro-glialer Lipidkomposition zu verstehen. Dies ist wichtig, um komplexe Prozesse wie das Altern zu beschreiben oder um neue Therapieansätze gegen neurodegenerative Erkrankungen zu formulieren.
 
Die Forschungsgruppe um Marko Brankatschk befindet sich derzeit im Aufbau.
Der aus Deutschland stammende Marko Brankatschk erwarb 2006 den Doktorgrad am IMP/IMBA Wien. Das Thema seiner Promotion lautete „Axon Pathfinding at the Drosophila Midline”. Von 2006 – 2016 forschte  er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor von Suzanne Eaton am MPI-CBG Dresden, später am BIOTEC in der Forschungsgruppe um Francis Stewart.  Von 2007 – 2009 wurde seine Arbeit mit dem EMBO Long-term Fellowship honoriert. Seit Januar 2017 arbeitet Brankatschk nun als Forschungsgruppenleiter am BIOTEC. Er freut sich, so dem Wissenschaftsstandort Dresden treu bleiben zu können: „Die starke Expertise in der Fettforschung und die enge Verflechtung von Klinischer- und Grundlagenforschung machen Dresden zu einem tollen Ort für Wissenschaftler. Außerdem hilft die TU durch Förderprogramme jungen Wissenschaftlern beim Aufbau ihrer eigenen Forschung.“

Foto: © BIOTEC


Systemakkreditierung der TU Dresden bescheinigt Qualität der Lehre an BIOTEC und CRTD


17/02/2017

Die TU Dresden durchlief von 2012 bis 2015 ein Systemakkreditierungsverfahren, welches die Qualität der angebotenen Studiengänge prüft. In diesem Rahmen wurden am 03.02.2017 die Internationalen Masterstudiengänge des BIOTEC und CRTD („Regenerative Biology and Medicine“, „Nanobiophysics“ und „Molecular Bioengineering“) offiziell akkreditiert; zunächst bis zum 30. September 2018.  Die Systemakkreditierung dient der internen Qualitätssicherung der TU Dresden und bescheinigt die hohen Ansprüche, die das BIOTEC und das CRTD an die Lehre haben. Wichtig ist diese Akkreditierung insbesondere für die internationalen Studierenden, da in anderen Ländern Stipendien oftmals nur für akkreditierte Studienangebote vergeben werden.


Bewerbungsstart für internationale Masterstudiengänge am BIOTEC/CRTD


10/02/2017

Der Startschuss für die Bewerbungsphase 2017 ist gefallen. Bis zum 31. Mai 2017 haben InteressentInnen die Möglichkeit, sich für die drei Masterstudiengänge Regenerative Biology and Medicine, Molecular Bioengineering und Nanobiophysics zu bewerben. Die BewerberInnen erwartet ein erstklassiges Studienumfeld am Dresdner Biocampus, international renommierte Professoren, eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, den Zugang zu High-End-Geräten sowie auf sie zugeschnittene Programme wie das Durchlaufen verschiedener Labore (Lab Rotation). Kleine Lerngruppen und eine individuelle Betreuung optimieren den Lernerfolg. Alle drei Studiengänge bereiten auf eine (wissenschaftliche) Karriere im Bereich der Lebenswissenschaften (Biomedizin/Biotechnologie/Biophysik) vor.

>>Online-Bewerbung<<


BIOTEC team awarded with gold project at BIOMOD


25/11/2016

A team formed by eight students of the master programs Molecular Bioengineering and Nanobiophysics (BIOTEC, Technische Universität Dresden) and supervised by the research group leader Dr. Hans-Georg Braun (IPF) was awarded with the gold project category in the 2016 edition of BIOMOD. This edition was celebrated during the weekend of the 29th and the 30th October and took place in the University of California, in San Francisco (United States of America).

BIOMOD is an annual biomolecular design competition for students organised by the Wyss Institute. 30 teams from all over the world participate by designing and developing a project. This involves finding financial support and publishing the results in a website, a live presentation and a short video, apart from performing experiments. Teams from Dresden Dresden DNAmic (2014), Dresden Nanormous (2013), and Dresden Nanosaurs (2012) were also successful in previous editions of this contest. This year’s edition was won by Tiny Trap, a team from the University of New South Wales, in Australia.

The project developed by the team “I, nanobot” consisted of a micro-sized device capable of transport and deliver a cargo in a controlled manner. It was the result of linking a magnetic Dynabead®, which allows the external control of the movement with a variable magnetic field, to a vesicle for the transportation and delivery of the cargo. The linkage of these two functional parts was achieved using DNA origami technique. Targeted drug delivery and biosensing are some of the possible applications that this device might have in the fields of medicine and molecular biology.

Picture: Team I, nanobot. From left to right: Timothy Esch, Shikhar Gupta, Dr. Braun, Renat Nigmetzianov, Dmitry Beliaev (top); Yara Alsadaawi, Foram Joshi, Judit Clopés and Juliana Hilliard (bottom).

Further information: https://inanobotdresden.github.io/index.html


Jährliche Graduierungszeremonie der Master-Studiengänge von CRTD/BIOTEC am 28. Oktober


03/11/2016

Am 28. Oktober erhielten 52 Master-Absolventen der Studiengänge Regenerative Biology and Medicine (CRTD), Molecular Bioengineering (BIOTEC) und Nanobiophysics (BIOTEC) ihre Zeugnisse und Masterhüte. Gemeinsam mit ihren Familien und Freunden, sowie CRTD Mitarbeitern feierten sie im Auditorium und Foyer des CRTD. Das CRTD und BIOTEC wünschen allen Absolventen eine großartige Zukunft!

Informationen zu unseren Masterstudiengängen: http://www.biotec.tu-dresden.de/teaching/masters-courses.html

Foto: © CRTD




BIOTEC Gruppenleiter Dr. Carlo Cannistraci zum TUD Young Investigator ernannt


25/10/2016

 Dr. Carlo Cannistraci erhielt am 25. Oktober 2016 seine Ernennungsurkunde zum TUD Young Investigator. Er ist der achtzehnte Wissenschaftler, der diesen speziellen Titel der TU Dresden verliehen bekommen hat. Dr. Cannistraci studierte Bioingenieurwesen in Mailand (Italien). Seinen Doktortitel erwarb er an der Scuola Interpolitecnica di Dottorato (SIPD) auf dem Gebiet „Computational Systems and Network Biology". Nach Stationen an der Universität von Kalifornien in San Diego (USA) und der König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie (Saudi Arabien) leitet er seit Februar 2014 die Nachwuchsforschergruppe Biomedical Cybernetics am Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden.

Foto: Dr. Carlo Cannistraci mit TUD Rektor Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen © Cindy Ullmann

 


Menschliche Organe aus dem 3D-Drucker: Freigeist-Fellowship unterstützt Forschung von Dr. Ivan Minev für die nächsten fünf Jahre


05/09/2016

Dr. Ivan Minev, Forschungsgruppenleiter am BIOTEC/CRTD, wurde mit einem Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung ausgezeichnet. Mit der Fördersumme in Höhe von 920.000 Euro wird er in den nächsten fünf Jahren seine eigene Forschungsgruppe aufbauen. Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Pressemitteilung

Foto: © CRTD


Flexibel statt starr - Gezielter und effizienter Transport zellulärer Frachten durch physikalischen Mechanismus


29/08/2016

Ein Vesikel wird von einem Endosom mit dem Bindungsprotein EEA1 eingefangen und bindet an Rab5. Das aktive Rab5 (leuchtende blaue Partikel) veranlasst eine Veränderung der Flexibilität von EEA1 (grüne Filamente), wodurch das Vesikel zur Zielmembran gezogen werden, andocken und verschmelzen kann. Autor: Mario AvellanedaDamit Zellen richtig funktionieren können, müssen Frachten innerhalb der Zelle ständig von einem Ort zum anderen transportiert werden, wobei es ähnlich zugeht wie an einem Güterbahnhof. Diese Frachten befinden sich entweder innerhalb oder auf intrazellulären Membranen sogenannter Vesikel. Diese Membranen haben eine spezifische Signatur und nur diejenigen mit der richtigen Signatur können mit Membranen anderer Zellorganellen zu einem Zellkompartiment verschmelzen. Dazu müssen die Vesikel von der Zielmembran erkannt werden, wozu diese lange Bindungsproteine verwendet, um das passende Vesikel zu finden.

David Murray und Marcus Jahnel aus den Forschungsgruppen von Marino Zerial am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und Stephan Grill vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden wollten herausfinden wie diese langen Bindungsproteine in der Lage sind die Signatur eines Vesikels zu erkennen, um es zur Zielmembran zu ziehen. Die beiden Forscher und ihre Kollegen entdeckten, dass wenn ein Vesikel durch ein aktives Rab5, GTPase Protein andockt, dieses Protein eine Nachricht entlang des starren Bindungsproteins schickt, um es plötzlich flexibel zu machen. Diese Flexibilität ermöglicht es dem Vesikel hin zur Zielmembran zu wandern, dort anzudocken, und mit ihr zu verschmelzen. Dieser neu entdeckte Mechanismus wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht und verdeutlicht, wie der Verkehr innerhalb einer Zelle effizient und gezielt ablaufen kann und löst das Paradox von Größenverhältnissen auf.

Original Publikation:
David H. Murray & Marcus Jahnel, Janelle Lauer, Mario J. Avellaneda, Nicolas Brouilly, Alice Cezanne, Hernán Morales-Navarrete, Enrico D. Perini, Charles Ferguson, Andrei N. Lupas, Yannis Kalaidzidis, Robert G. Parton, Stephan W. Grill and Marino Zerial: An endosomal tether undergoes an entropic collapse to bring vesicles together.
Nature, 24 August 2016, doi: 10.1038/nature19326

Nähere Information: Gruppenseite Stephan Grill

Foto: Ein Vesikel wird von einem Endosom mit dem Bindungsprotein EEA1 eingefangen und bindet an Rab5. Das aktive Rab5 (leuchtende blaue Partikel) veranlasst eine Veränderung der Flexibilität von EEA1 (grüne Filamente), wodurch das Vesikel zur Zielmembran gezogen werden, andocken und verschmelzen kann.
Author: Mario Avellaneda


Prof. Dr. Michael Brand zum EMBO Mitglied gewählt


30/05/2016

BIOTEC und CRTD Forschungsgruppenleiter Prof. Dr. Michael Brand, Gründungsdirektor und Sprecher des CRTD von 2005-2014, wurde zum Mitglied der EMBO gewählt.  Die European Molecular Biology Organization (EMBO) wählt jährlich neue Mitglieder in Anerkennung ihrer exzellenten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung. Die Wahl zum EMBO Mitglied ist eine Ehrung der Wissenschaft und Errungenschaften des jeweiligen Forschers. Diese renommierte Auszeichnung zeigt einmal mehr die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der Forscher am CRTD.

„Ich freue mich sehr über die Verstärkung unseres Mitgliedskreises durch 58 herausragende Wissenschafler. Ich möchte ihnen gratulieren und sie in der EMBO Gemeinschaft willkommen heißen“, sagt EMBO Direktorin Maria Leptin. „Indem sie nach den Prinzipien der Exzellenz und Integrität arbeiten, leisten sie unschätzbare Beiträge zu Wissenschaft und Gesellschaft.“

EMBO ist eine Organisation mit mehr als 1700 führenden Wissenschaftlern weltweit, inklusive 84 Nobelpreisträgern, die Exzellenz im Bereich der Lebenswissenschaften fördert. Die Hauptziele der EMBO sind die Unterstützung qualifizierter Wissenschaftler auf allen Ebenen, die Stimulation des  Austausches wissenschaftlicher Informationen, sowie die Weiterentwicklung des europäischen Forschungsumfeldes, in dem Wissenschaftler Höchstleistungen erbringen können.

Weiterführende Informationen: http://www.embo.org und http://www.crt-dresden.de/research/crtd-core-groups/brand.html


CRTD, BIOTEC und B CUBE wieder Teil der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni 2016


27/05/2016

Am 10. Juni werden sich das CRTD, BIOTEC und B CUBE wieder bei der Langen Nacht der Wissenschaften präsentieren. Auf vier Ebenen gibt es von 18 - 1 Uhr ein buntes Programm aus Präsentationen, Vortägen und Mitmach-Aktionen. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungsort: CRTD, Fetscherstraße 105, 01307 Dresden

Programm CMCB (CRTD, BIOTEC, B CUBE)

Komplettes Programm:  http://www.wissenschaftsnacht-dresden.de/programm/


Neugegründetes Grant Office für B CUBE, BIOTEC und CRTD nimmt seine Arbeit auf


08/04/2016

Das Grant Office (GO) wurde im Februar 2016 gegründet, um Wissenschaftler des B CUBE, BIOTEC und CRTD beim Einwerben von Fördergeldern für die hier durchgeführte Grundlagen- und angewandte Forschung zu unterstützen. Das Grant Office wurde durch Prof. Michael Brand initiiert und wird für die kommenden drei Jahren durch den Freistaat Sachsen finanziert. Ziel ist die Etablierung eines Teams aus Spezialisten für das Management von Förderanträgen. Das Grant Office zielt außerdem darauf ab, das Profil des Dresdner Biocampus in lokalen, nationalen und internationalen Netzwerken zu stärken.
 
Das Grant Office befindet sich im CRTD (3. Etage, Raum 3.137).

Kontakt:  grant_office(at)lists.biotec.tu-dresden.de   

Foto: GO Team (Gary Jennings, Maria Begasse, Nambirajan Govindarajan) © CRTD


BIOTEC/CRTD wieder Teil der Dresdner Seniorenakademie (Sommersemester 2016)


04/04/2016

CRTD & BIOTEC nehmen auch im Sommersemester 2016 mit fünf Veranstaltungen an der Dresdner Seniorenakademie teil. Alle Veranstaltungen werden in deutscher Sprache abgehalten.


Programm:

„Die Regeneration des zentralen Nervensystems.  Der Fisch kann es! Warum ich nicht?“
Dr. Michell M. Reimer
Mittwoch, 13.04.2016
10.00-11.30 Uhr (Auditorium)

„Optische Pinzetten: Moleküle in der Lichtzange“
Christoph Ehrlich
Mittwoch, 11.05.2016
10.00-11.30 Uhr (Auditorium)

„Eine kleine Geschichte der Mikroskopie“
Dr. Ruth Hans
Mittwoch, 15.06.2016
10.00-11.30 Uhr (Seminarraum 3)

„Die Vermessung des Denkens“
Dr. Alexander Garthe
Mittwoch, 17.08.2016
10.00-11.30 Uhr (Seminarraum 3)

„Futter für das Denken: der Zusammenhang zwischen Ernährung und Hirnfunktion“
Prof. Dr. Gerd Kempermann
Mittwoch, 07.09.2016
10.00-11.30 Uhr (Auditorium)
 

Weiterführende Informationen:

senak.inf.tu-dresden.de/wordpress/

Veranstaltungsort:
DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden
Fetscherstraße 105
01307 Dresden


Synergieeffekte durch neue gemeinsame Technologieplattform des CRTD, BIOTEC und B CUBE


15/02/2016

Ab sofort sind 11 Core Facilities des CRTD, BIOTEC und B CUBE in einem  Internetauftritt als gemeinsame Technologieplattform der drei Institute der TU Dresdenzusammengefasst. Diese strukturelle Optimierung beinhaltet neben einer verbesserten Nutzerführung und einer verbesserten Verfügbarkeit von Informationen auch das standardisiertes Buchungssystem. Im Verlauf des letzten Jahres arbeiteten sowohl Mitarbeiter der Administration und IT-Abteilung der drei Einrichtungen, als auch Wissenschaftler und technische Assistenten der Facilities intensiv an diesem Gemeinschaftsprojekt. Die mehr als 130 Forschungsgruppen, die bereits jetzt zur Nutzergruppe der Core Facilities gehören, profitieren ab sofort von den Verbesserungen. Die gemeinsame Technologieplattform wird durch Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Freistaates Sachsen,des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  und die Technischen Universität Dresden gefördert.

Weiterführende Informationen, Überblick zum Angebotsspektrum und Zugang zum Buchungssystem:

biotp.tu-dresden.de/biotechnology-platform/


Gaststudium: CRTD und BIOTEC öffnen ihre Vorlesungen für Asylsuchende


16/12/2015

Wir laden Asylsuchende ein, sich für ein Gaststudium am BIOTEC/CRTD zu bewerben. Alle relevanten Informationen und das Bewerbungsformular sind hier zusammengefasst:

Gaststudium für Asylsuchende


SPACE-P’s BIOTEC-Team gewinnt die Bronzemedaille beim internationalen studentischen Wettbewerb iGEM in Boston


14/12/2015

Ein Team von Master-Studenten des BIOTEC kann sich freuen: ihre Arbeit für den internationalen studentischen Wettbewerb iGEM wurde mit der Bronzemedaille in September in Boston geehrt. Der Wettbewerb „International Genetically Engineered Machine competition” (iGEM) ist der erste Wettbewerb im Bereich der Synthetischen Biologie für Bachelor- und Master-Studenten. Studentische Teams erhalten ein Kit mit biologischen Teilen Anfang des Sommers, arbeiten dann in ihren  Hochschulen indem sie diese Teile benutzen sowie neue Teile selber gestalten, um biologische Systeme zu entwickeln und sie in lebenden Zellen operieren zu lassen. 259 multidisziplinäre Teams mit über 2700 Teilnehmern aus der ganzen Welt haben ihre Projekte an der iGEM End-Festveranstaltung in Boston, Massachusetts, am 24.-28. September 2015 vorgestellt.

Die große Mehrheit der Mitglieder des BIOTEC-Teams sind Studenten des internationalen Master-Studiengangs Molecular Bioengineering. Betreut wurden sie hauptsächlich von der Forschungsgruppe und Professur Genomik am BIOTEC. In ihrem Projekt „SPACE-P“ für “Structural Phage Assisted Continuous Evolution of Proteins” schlug das Team einen alternativen Weg zur Identifikation von Protein-Bindepartnern vor. Diese Peptide könnten eventuell Antikörper in eingen Anwendungen ersetzen. Das Ziel des Projekts war die Entwicklung von Peptiden die mit einem bestimmten Zielprotein interagieren zu beschleunigen. Das sollte durch eine Kombination des Phagen-Displays mit einem bakteriellen "Two-Hybrid"-Systems unter konstantem Mutationsdruck in einem Chemostaten erzielt werden. Der automatisierte zyklische Prozess von Mutation und Selektion sollte dazu führen einen geeigneten Bindeparter des Zielproteins in weniger als drei Tagen zu identifizieren. Eine detailierte Beschreibung des Projektes und der beteiligten Personen kann unter folgendem Link gefunden werden: http://2015.igem.org/Team:TU_Dresden


11. Dez. 2015: Auszeichnungen für die besten Absolventen 2015 der TU Dresden


14/12/2015

Am Freitag den 11. Dezember 2015 fand die Auszeichnung der besten Absolventen 2015 der TU Dresden statt. Im feierlichen Rahmen überreichte der Rektor der Universität die Urkunden. Unter den insgesamt ca. 6000 Absolventen gab es in diesem Jahr 97 Studenten, die als beste Absolventen ausgezeichnet wurden. Für die BIOTEC/CRTD Master-Studiengänge nahmen Maria Elsner, Lisa Kube und Jana Sievers als beste Absolventinnen des Master-Studiengangs Molecular Bioengineering teil und empfingen die "Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus" Urkunde, die den besten Absolventen im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften vergeben wird. Alexandr Dibrov (Master-Studiengang Nanobiophysics), sowie Lara Maronne und Philip Franke (Master-Studiengang Regenerative Biology and Medicine) konnten leider nicht persönlich anwesend sein, werden ihre Urkunde aber postalisch erhalten. Wir gratulieren ihnen ganz herzlich! 


Dr. Jörg Mansfeld erhält 1,5 Mio. EUR ERC Starting Grant


09/12/2015

Dr. Jörg Mansfeld erhält einen 1,5 Mio. EUR ERC Starting Grant zur Unterstützung seiner Krebsforschung

Jörg Mansfeld, Emmy Noether Gruppenleiter am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden, wurde mit dem prestigeträchtigen und hoch kompetitiven Starting Grant des European Research Council (ERC) ausgezeichnet. Für die nächsten 5 Jahre erhält er 1,5 Mio. EUR, um seine Forschung im Bereich des Zellzyklus und der Redox-Regulation zu unterstützen. Mit den begehrten Starting Grants der EU werden junge, vielversprechende Wissenschaftler in der Erreichung ihrer Forschungsunabhängigkeit unterstützt.

Photo © Jörg Mansfeld


Prof. Dr. Stephan Grill erhält Raymond and Beverly Sackler International Prize for Biophysics


08/10/2015

Stephan Grill wird mit diesem Preis für seine exzellente Forschung im Bereich der mesoskopischen Physik von Zellstrukturen und -dynamik ausgezeichnet. Den mit 50.000 Dollar dotierten Preis erhält er für die Entdeckung der Mechanismen, die es Zellen erlauben in ihrem Wachstum links und rechts zu unterscheiden.

Weitere Informationen: https://english.tau.ac.il/sackler_prize_in_biophysics

Pressemitteilung

Foto: © Katrin Boes, MPI-CBG


BIOTEC-Professor Stephan Grill zum Max Planck Fellow berufen


30/07/2015

 

In seiner Forschung verbindet der Dresdner Biophysiker Stephan Grill die Biologie mit der Physik und der theoretischen Physik, um in einem multidisziplinären Ansatz die Brücke von der molekularen Mechanik zur Zell- und Gewebemechanik zu schlagen. Eine wesentliche Entdeckung seiner Arbeitsgruppe aus den letzten Jahren ist die Erzeugung von Drehmomenten durch die Zellhülle. Diese führen zu Verdrillungen in Zellverbänden, die wichtig für den Wachstumsprozess sind.

Stephan Grill (41) studierte Physik an der Universität Heidelberg und arbeitete danach am European Molecular Biology Laboratory (EMBL). 2002 promovierte er an der TU München und forschte von 2001 – 2004 als Post-Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Von 2004 – 2006 arbeitete Stephan Grill am Lawrence Berkeley National Laboratory in den U.S.A. Ab 2006 leitete er bis 2013 eine Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme und am MPI-CBG in Dresden. Seit 2013 ist Professor für Biophysik an der TU Dresden.

Stephan Grill veröffentliche bisher 50 Artikel, davon viele in hoch renommierten Fachzeitschriften. Für seinen wissenschaftlichen Erfolg wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, so z.B. 2009 mit dem Award for Research Cooperation and Highest Excellence in Science (ARCHES) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Minerva Stiftung. 2010 erhielt Stephan Grill den EMBO Young Investigator Award, 2011 einen ERC Research Grant sowie den Paul Ehrlich und Ludwig Darmstätdter-Nachwuchspreis. 2013 wurde er mit dem Binder Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie ausgezeichnet.

Das Programm der „Max Planck Fellows“ wurde 2005 von der Max-Planck-Gesellschaft eingeführt, um die Kooperation zwischen herausragenden Hochschullehrern an Universitäten und Wissenschaftlern an Max-Planck-Instituten zu stärken. Die Tätigkeit als Max Planck Fellow ist auf fünf Jahre begrenzt, kann jedoch einmalig um fünf Jahre verlängert werden. Sie beinhaltet die Leitung einer eigenen Arbeitsgruppe an einem Max-Planck-Institut.

Neben Prof. Stephan Grill wurden in den vergangenen Jahren auch Frau Prof. Elly Tanaka, Prof. Michele Solimena, Prof. Michael Ruck und Prof. Roland Ketzmerick diese Auszeichnung zuerkannt. Damit arbeiten fünf von deutschlandweit etwa 40 Max Planck Fellows an der Technischen Universität Dresden.


NEUES MEDIZINTECHNIK-UNTERNEHMEN STÄRKT BIOTECHNOLOGIESTANDORT DRESDEN


24/07/2015

Zuwachs für die Dresdner Biotechnologiebranche: Die Zellmechanik Dresden GmbH, ein Spin-off der TU Dresden, bringt ein Forschungsgerät auf den Markt, das u. a. den mechanischen Fingerabdruck von Blut bestimmen kann. Die Unternehmensgründung basiert auf der Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften von Zellen in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr.  Jochen Guck am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC). Die Forschungsarbeiten wurden von der Europäischen Union, der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Freistaat Sachsen gefördert. Zwei der Erfinder der Methode bilden mit drei weiteren Mitgliedern das Gründungsteam des Unternehmens.

 „An Ostdeutschlands einziger Exzellenz-Universität, der TU Dresden, wurde einmal mehr zukunftsweisende Grundlagenforschung betrieben. Umso mehr freue ich mich, dass auch aus diesem Umfeld im Bereich der Biotechnologie Projekte zur Marktreife gebracht werden und neue Unternehmen entstehen – auch ermöglicht durch die effektiven Technologietransfer-Mechanismen am Standort“, sagt Heike Lutoschka, Abteilungsleiterin Wirtschaftsstrategie und Marketing im Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Neues Verfahren revolutioniert die Diagnostik von Krankheiten – Aussagen über den Gesundheitszustand sind früher und einfacher möglich
Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren zur zerstörungsfreien Analyse von Zellpopulationen werden für die Methode „Real-Time Deformability Cytometry“ (RT-DC) weder Antikörper noch Fluoreszenz oder andere externe Biomarker benötigt. Die Information liegt in der Zelle selbst: „Die Zellen haben mechanische Eigenschaften, anhand derer sie unterschieden werden können. Krebszellen sind beispielsweise leichter verformbar als gesunde Zellen. Das können wir ertasten“, sagt Professor Guck.
Eine Hochgeschwindigkeitskamera, die mehrere tausend Bilder pro Sekunde schießt, stellt dabei Deformationen jeder einzelnen Zelle in Echtzeit fest. „So können wir die mechanischen Eigenschaften von mehreren hundert Zellen pro Sekunde messen. Das erlaubt uns in einer Minute Analysen, für die vergleichbare Technologien eine Woche benötigen“, erläutert Dr. Oliver Otto. So gelingt die Charakterisierung aller Blutzellarten inklusive Aktivierungsstatus der Zellen in nur 15 Minuten. Durch den hohen Durchsatz an Zellen reicht dafür ein Tropfen Blut aus. Etablierte Ansätze der medizinischen Diagnostik könnten damit durch einen einfachen und direkt zugänglichen Parameter ergänzt und damit die Anzahl zusätzlicher und teurer Analysen reduziert werden. „Das ist gerade bei dem mechanischen Fingerabdruck weißer Blutzellen entscheidend, der ein Abbild des Immunsystems und dessen Zustands ist “, so Dr. Otto weiter.

Preise und Auszeichnungen verweisen auf  den Stellenwert des Verfahrens
Neben vielen anderen Preisen ist das Gründungsprojekt im Juli dieses Jahres mit dem 2. Platz beim Sonderpreis „Emerging Industries“ im Rahmen des europäischen C3-Projektes ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung ist für herausragende Projekte an der Schnittstelle von Informations- und Kommunikationstechnologie und Life Sciences vergeben worden.
Im Projekt C3-Saxony haben sich die Technologiecluster Silicon Saxony (Mikro- und Nanoelektronik) und biosaxony (Life Sciences) vereint, um gemeinsam die Entwicklung interdisziplinärer Technologien voranzutreiben. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr koordiniert.

Kontakt für Journalisten:
BIOTEC der TU Dresden
Prof. Dr. Jochen Guck
Telefon (03 51) 463 40 349
E-Mail: guck(at)biotec.tu-dresden.de

Zellmechanik Dresden GmbH
Dr. Oliver Otto, Geschäftsführer
Telefon (03 51) 463 40 324
E-Mail: otto(at)zellmechanik.com
 


Sich selbst heilende Axolotl, Organe aus dem 3D-Drucker, ein begehbares Auge und Elegante Würmer unterm Lego-Mikroskop


26/06/2015

Lange Nacht der Wissenschaften: Forschung entdecken und experimentieren

Kann 3D-Druck von organähnlichen Strukturen die Notwendigkeit von Tierversuchen minimieren und die Entwicklungen in der Biomedizin beschleunigen? Inwieweit lässt sich das Wissen über die Selbstheilungskräfte des Axolotls oder des Zebrafisches auf den Menschen übertragen? Diese und viele andere spannende Fragen beantworten Wissenschaftler während der 13. Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag, 03. Juli 2015, von 18:00 bis 1:00 Uhr im DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), Fetscherstraße 105, 01307 Dresden. Forschungsgruppen des CRTD, des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des Zentrums für Innovationskompetenz B CUBE, des Paul-Langerhans-Instituts (PLID) sowie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) lassen sich in dieser Nacht über die Schulter schauen, halten Vorträge und laden zum Mitmachen ein. Für Kinder gibt es Extra-Touren zu den Axolotln sowie spannende Entdeckungen unter Mikroskopen. Internationale Studententeams sowie Schüler der CRTD-Partnerschule Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium zeigen Experimente.

Die Exponate der Forschungsgruppen des Netzwerkes Biopolis Dresden, die im CRTD gemeinsam in dieser Nacht ausstellen, reichen von der Bioinformatik über die Zellbiologie bis hin zur Biophysik. Viele Stationen aus den Bereichen der regenerativen Therapien und der Biotechnologie bieten Experimente und Einblicke in Forschungsarbeiten an, die zum Ziel haben, neue Therapien für bisher unheilbare Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes oder Demenz zu entwickeln. Wissenschaftler erklären unter anderem, warum bei Zebrafischen Flossen oder Teile des Herzens nachwachsen, zeigen am Mikroskop, wie sich Zellen teilen, biologische Strukturen in 3D gedruckt werden können oder wie sich neue Nervenzellen im erwachsenen Gehirn bilden. Über Ursachen und neue Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen der Netzhaut informieren die Wissenschaftler der Institute.

Die kleinen Besucher werden auf speziellen Kindertouren durch das CRTD geführt: Sie lernen das Axolotl kennen- der mexikanische Salamander, der nach Verletzungen Arme und Beine nachwachsen lassen kann. Beim  Blick durch das Mikroskop,  werden sie Strukturen entdecken, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind.
Darüber hinaus wird es einen eigenen Bereich für Kinder geben, in dem sie kreativ tätig werden und spielerisch experimentieren können.

 

Das vollständige Programm für die Station 21, Fetscherstraße 105 mit weiteren Angaben zur Kindertour, Vorträgen und Ausstellungen ist im Internet unter www.wissenschaftsnacht-dresden.de nachzulesen.


Wissenschaftler öffnen neues Kapitel in der Medizin


03/02/2015

Nature Methods publiziert in Dresden entwickelte Methode zum Abtasten biologischer Zellen

Ein vollkommen neuer Ansatz von Wissenschaftlern der Technischen Universität (TU) Dresden zur mechanischen Charakterisierung von Zellen hat das Potential, die Diagnostik von Krankheiten zu revolutionieren. Wie jedes Material haben auch biologische Zellen mechanische Eigenschaften, anhand derer sie charakterisiert werden können. Beispielsweise sind Krebszellen leichter verformbar als gesunde Zellen. Diese Eigenschaften lassen sich ohne spezielle Vorbereitung der Zellen ertasten und sind damit hoch attraktiv für die Diagnostik und Prognostik in der Medizin. Allerdings gab es bisher keine Methode, mit der eine ausreichende Anzahl an Zellen in kurzer Zeit mechanisch vermessen werden konnte. Wissenschaftlern der TU Dresden ist es jetzt gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die dieses Problem löst und es erstmals erlaubt, bisher offene Fragen der Biologie, Physik, Chemie und Medizin zu beantworten. Die Methode wird in der aktuellen Ausgabe von Nature Methods veröffentlicht.

Pressemitteilung

Photo: Real-Time Deformability Cytometry (RT-DC) zur Bestimmung des mechanischen Fingerabdrucks von Blut. Dabei fließen Zellen mit 10 cm/s von rechts nach links durch eine mikrofluidische Kanalstruktur (Breite des Bildausschnitts: 1.5 mm). Durch den von oben rechts und unten rechts einfließenden Hüllstrom werden die Zellen für die Messung der Zellverformung im schmalsten Teil des Kanals fokussiert. Es entstehen herzförmige Stromlinien, welche hier durch invertierte Überlagerung vieler Einzelbilder gezeigt sind. ©BIOTEC


BIOTEC-Nachwuchsforscher legt Grundstein für Biotech-Start-Up und wird mit dem Georg-Helm-Preis ausgezeichnet


30/01/2015

Philipp Rosendahl wird für seine Diplomarbeit „Mechanical Characterization of Suspended Cells in Microfluidic Channels“ mit dem Georg-Helm-Preis des Vereins zur Förderung von Studierenden der Technischen Universität Dresden e.V. ausgezeichnet. Seit 1995 werden jährlich drei dieser Preise für besonders herausragende Abschlussarbeiten an der TU Dresden vergeben. Philipp Rosendahl forscht am Lehrstuhl von Professor Jochen Guck am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC).

Der 28-jährige Physiker hat zusammen mit anderen Wissenschaftlern eine innovative Technologie entwickelt, die es erlaubt, die Materialeigenschaften von biologischen Zellen mit hohem Durchsatz zu vermessen. Damit ist es beispielsweise möglich ein zellmechanisches Blutbild zu erstellen, welches in Zukunft zur Bewertung des Gesundheitszustands von Patienten dienen könnte. Derzeit führt Herr Rosendahl seine Forschung im Rahmen einer Promotion in der Arbeitsgruppe von Prof. Guck fort.

Bereits jetzt zeigt die Vielzahl laufender Forschungskollaborationen das große Potential der Methode für die Wissenschaft als auch Anwendungen in der Klinik und Industrie. Derzeit sind Prof. Guck und sein Team mit Unterstützung der TU Dresden, des Freistaates Sachsen und der EU in der Gründungsphase eines Unternehmens, welches die Technologie einem weiten Kreis von Forschungseinrichtungen zugänglich machen wird.

Pressemitteilung     
Photo: Philipp Rosendahl ©Susan Rosendahl


Der Wurm hat den Dreh raus: Wie ein Drehmoment die Rechts-/Links-Symmetrie brechen kann


19/12/2014

Bei der Entwicklung eines Lebewesens sind Achsen wichtige Orientierungspunkte: Wo ist oben, unten, wo ist vorne und hinten? Auch die rechte und linke Seite eines Organismus werden über eine solche Achse definiert. Meist spiegeln sich die beiden Seiten, und doch muss die Symmetrie bei der Entwicklung eines Embryos auch immer wieder gebrochen werden: Unser Äußeres etwa ist entlang der Rechts-/Links-Achse gespiegelt, die Organe im Inneren hingegen sind überhaupt nicht symmetrisch angeordnet.

Die Arbeitsgruppe von Stephan Grill hat dieses Phänomen nun im Fadenwurm Caenorhabditis elegans genauer beleuchtet und den Mechanismus identifiziert, der die Symmetrie bricht: Ein feines Netzwerk aus Aktin, das knapp unterhalb der Zellmembran liegt, nutzt kleine molekulare Motoren und erzeugt so eine schraubende Bewegung – spiegelsymmetrische Rotationen. Diese Drehungen lösen Materialflüsse aus, die schließlich die Recht-/Links-Achse der Zelle in eine Schieflage bringen – dadurch entwickeln sich die betroffenen Zellen asymmetrisch. Dieser Vorgang geschieht sehr früh in der Entwicklung, nämlich schon zu dem Zeitpunkt, an dem der Embryo aus nur vier Zellen besteht.

Originalveröffentlichung: Sundar Ram Naganathan, Sebastian Fürthauer, Masatoshi Nishikawa, Frank Jülicher, Stephan W Grill: Active torque generation by the actomyosin cell cortex drives left-right symmetry breaking, eLife, 17. Dezember 2014

Weiterführende Informationen

Autor der Pressemitteilung: Florian Frisch (MPI-CBG)


BIOTEC Forum 2014: Moleküle, Zellen und Gewebe – Messtechniken für die Biomechanik


01/12/2014

Mehr als 200 internationale Wissenschaftler tauschen sich über ihre aktuellen Forschungsergebnisse beim BIOTEC Forum 2014 am 08. und 09. Dezember 2014 in Dresden aus. Den Schwerpunkt des seit 2007 stattfindenden Forums haben das Biotechnologische Zentrum (BIOTEC) und das Zentrum für Innovationskompetenz B CUBE an der TU Dresden dieses Jahr auf „Biomechanics across scales – molecules, cells, tissue“ (Biomechanik quer durch alle Skalen – Moleküle, Zellen, Gewebe) gelegt. Die offene Kommunikationsplattform soll Kooperationen zwischen den Arbeitsgruppen der Biomechanik, Biophysik, Zell- und Entwicklungsbiologie weltweit schaffen.

Pressemitteilung


TUD Team „Dresden DNAmic“ beim internationalen BIOMOD-Wettbewerb in Harvard erfolgreich


01/12/2014

Ein studentisches Team der Technischen Universität Dresden (TUD) hat gestern zum dritten Mal in Folge einen zweiten Platz einem internationalen Wissenschaftswettbewerb in Harvard (USA) erreicht: Unter der Leitung von cfaed-Forschungsgruppenleiter Dr. Thorsten-Lars Schmidt nahmen zwölf Studierende der BIOTEC Masterprogramme „Molecular Bioengineering“ und „Nanobiophysics“ am diesjährigen „Harvard Biomolecular Design“-Wettbewerb (BIOMOD) in Boston teil.

Das interdisziplinäre „Dresden DNAmics”-Team nutzt die DNA-Origami-Technik, um aus Strängen des Erbgutträgers DNA (Desoxyribonukleinsäure) und Gold-Nanopartikeln einen nanometergroßen Lichtschalter zu kreieren. In den beiden Vorjahren hatten die TUD-Teams “Dresden Nanormous” (2013) und die “Dresden Nanosaurs” (2012) jeweils den zweiten Platz. Die „Dresden DNAmics“ erhielten den dritten Preis in der Kategorie „Bestes Video“, den ersten Preis für die beste Website und kamen damit in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz. Gewonnen hatte ein Team aus Australien.
„Das Ziel unseres Projekts ist die Herstellung von Lichtwellenleitern mit der Hilfe der Gold-Nanopartikeln”, erläutert der Biochemiker Leon Bichmann vom „Dresden-DNAmic”-Team. „Laserlicht wandert von Goldpartikel zu Goldpartikel über den Pfad, den das DNA-Origami vorgibt. Ziel ist es, damit optische Nanoschaltkreise zu konstruieren, die Signale mit viel höherer Geschwindigkeit weiterleiten, als dies in elektrischen Leitern möglich ist. Die DNA wird hierfür in einem völlig neuen Kontext, nicht als Erbsubstanz, sondern als Gerüstmaterial verwendet.” Die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten reichen von Smartphones und Computern bis zur Medizintechnik.

Nicht nur das eingereichte Projekt selbst, sondern auch die eigene Website, eine live-Präsentation, und ein Video-Clip werden von der BIOMOD-Jury bewertet. Zudem müssen die Studenten Sponsoren aus Industrie und Wissenschaft für ihr Projekt vorweisen. „Auch bei der Langen Nacht der Wissenschaften und bei der Seniorenakademie in Dresden haben wir das Konzept zu unserem DNA-Schaltkreis gezeigt”, berichtet Team-Mitglied Jana Sievers. „Seit Januar 2014 haben wir uns mit dem Projekt beschäftigt – eine gute Vorübung für die demnächst anstehende Masterarbeit”, sagt die Biotechnologin.

Die Teilnahme am BIOMOD Wettbewerb wurde von „B CUBE – Center for Molecular Bioengineering“ und vom „Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC)“ initiiert. Der internationale Wettbewerb, an dem 30 Teams aus der ganzen Welt teilnehmen, wird vom Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering der Harvard University organisiert. Hier war Dr. Thorsten-Lars Schmidt von 2010 bis 2013 selbst als Post-Doc-Forscher tätig gewesen, bevor er als Forschungsgruppenleiter zum Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed), dem Exzellenzcluster für Elektronik der Technischen Universität Dresden (TUD), wechselte.

Foto: ©BIOTEC/BIOMOD-Studenten


BIOTEC-Forscher ist einer der „meistzitierten Wissenschaftler 2014“


18/07/2014

Thomson Reuters veröffentlicht Rankingliste herausragender Forscher

Die Rankingliste „Highly Cited Researchers 2014“ von Thomson Reuters benennt Dr. Michael Kuhn vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) als einen der weltweit meistzitierten Wissenschaftler im Bereich Biologie und Biochemie. Das US-amerikanische Medienunternehmen hat dafür die Zitierungen von Fachpublikationen zwischen 2002 und 2012 ausgewertet und listet in 21 verschiedenen Forschungsgebieten insgesamt 3.215 herausragende Wissenschaftler auf.

Pressemitteilung

Photo: Michael Kuhn vom BIOTEC gehört zu den "Highly Cited Researchers 2014" ©BIOTEC


Neue Zellen braucht der Mensch: Mehr als 1.880 Besucher kamen zur Langen Nacht der Wissenschaften ins CRTD


07/07/2014


Können die physikalischen Eigenschaften von Zellen mit den Kräften des Lichts, fließenden Wassers oder winziger Federn bestimmt werden?  Weshalb sieht eine Maus anders aus als eine Fliege? Auf diese und andere spannende Fragen erhielten die mehr als 1.880 Besucher während der 12. Langen Nacht der Wissenschaften im CRTD Antworten. Wissenschaftler des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster (CRTD), des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des ZIK BCUBE, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung/Paul Langerhans Instituts (DZD/PLID), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der TU Chemnitz, des Life Science Inkubators (LSI), der CRTD-Kooperationsschule Martin-Anderson-Nexö-Gymnasium (MANOS), des School Projects und der Nanomod-Studenten  stellten am 5. Juli 2014 von 18.00 bis 1.00 Uhr ihre Forschung vor: An verschiedenen Stationen, bei Vorträgen und auf Kindertouren war es so für jeden möglich, einen Einblick in die Arbeit dieses internationalen Forschungsinstituts sowie der anderen Institute im Netzwerk zu erhalten. Die Besucher konnten mithilfe von Fingerabdrücken und Blutproben den Täter finden, die Regenerationsfähigkeit von Axolotln und Zebrafischen kennenlernen, ausprobieren, sich in der Dunkelheit blinder Menschen zurechtzufinden, etwas über die Kräfte in der Zelle oder über die aktuelle Diabetes- und neurodegenerative Forschung erfahren.

Wir danken allen Wissenschaftlern für ihr Engagement, die diese erfolgreiche Lange Nacht der Wissenschaften ermöglicht haben.
Die nächste Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften findet am 3. Juli 2015 statt.

Foto: CSI – Dresden: Fangt den Täter! ©CRTD


EU-Förderung: Auf dem Weg zum Diagnosegerät für Blutzellen


07/07/2014

BIOTEC-Professor überführt Forschungsergebnisse in kommerzielle Anwendung

Professor Jochen Guck vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) wird mit Hilfe eines „Proof of Concept Grants“, der vom European Research  Council (ERC) vergeben wird, die Kommerzialisierung einer neu entwickelten Technologie initialisieren. Ziel ist es, mit einem innovativen Gerät die mechanischen Eigenschaften von Zellen zu messen, damit Erkrankungen wie Sepsis frühzeitig erkannt werden können. Für zwölf Monate stehen dem Physiker 150.000 Euro zur Verfügung, um kommerzielle Anwendungen der neuen Methode zu evaluieren und deren Vermarktung vorzubereiten.

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Axolotl, „CSI BIOTEC“ und Drums Alive – neue Zellen braucht der Mensch


27/06/2014

Lange Nacht der Wissenschaften: Forschung entdecken und experimentieren

Können die physikalischen Eigenschaften von Zellen mit den Kräften des Lichts, fließenden Wassers oder winziger Federn bestimmt werden? Lassen sich daraus Methoden und neue Instrumente für die Diagnostik von Infektionen und Krankheiten entwickeln? Diese spannenden Fragen beantworten Wissenschaftler den Besuchern während der 12. Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag, 04. Juli 2014, von 18.00 bis 1.00 Uhr im DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), Fetscherstraße 105, 01307 Dresden. Forschungsgruppen des CRTD, des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des Zentrums für Innovationskompetenz BCUBE, des Paul-Langerhans-Instituts (PLID), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie der Sportmedizin der TU Chemnitz lassen sich in dieser Nacht über die Schulter schauen, halten Vorträge und laden zum Mitmachen ein. Für Kinder gibt es Extra-Touren zu den Axolotln. Internationale Studententeams sowie Schüler der CRTD-Partnerschule Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium zeigen Experimente. 

Download Foto: Kinder dürfen auf Extra-Touren mikroskopieren und besuchen die Axolotl.©CRTD

Pressemitteilung

Programm

Website der Langen Nacht der Wissenschaften

Die neue LNdW-Mobil-App für Android-Smartphones finden Sie hier.

Die neue LNdW-Mobil-App für iOS-Geräte finden Sie hier.


HFSP-Förderung für internationales Forschungsprojekt am BIOTEC: Mit Licht molekulare Motoren in der Zelle schalten


29/04/2014

Die Organisation „Human Frontier Science Program Organization“ (HFSP) fördert eine internationale Forschungskooperation unter der Leitung von Professor Stephan Grill vom Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC). Gemeinsam mit Professor Zev Bryant von der Stanford University Schools of Medicine and Engineering (USA) und Professor Alpha Yap von der University of Queensland (Australien) wird eine Methode etabliert, um mit Licht molekulare Motoren in Zellen und Geweben zu schalten. Diese Kooperation wird über drei Jahre mit mehr als einer Millionen US-Dollar gefördert.

Pressemitteilung

Foto: Professor Stephan Grill vom BIOTEC leitet die von der HFSP mit mehr als einer Millionen US-Dollar geförderte Forschungskooperation. ©BIOTEC


FANTOM5 – eine Struktur zur Definition von Zelltypen


27/03/2014

FANTOM5-Projekt untersucht, wie unser Genom die phantastische Vielfalt an Zelltypen entschlüsselt, die den Menschen ausmachen

Nach Jahren der Gemeinschaftsarbeit von mehr als 250 Forschern in 114 Laboren in mehr als 20 Ländern veröffentlicht das FANTOM- Konsortium heute wegweisende Studien in „Nature“ und neun weiteren Fachzeitschriften. Die in „Nature“ publizierten Studien beschreiben eine Karte der im menschlichen Genom kodierten Promotoren, die die regulierte Ausprägung eines Gens ermöglichen, und Enhancer, die DNA-Sequenz verstärkt das Ablesen eines Gens,  sowie deren Aktivität quer durch den riesigen Reichtum an Zelltypen und Gewebe des menschlichen Körpers. An dieser Gemeinschaftsarbeit war unter anderem Dr. Carlo Vittorio Cannistraci,  Forschungsgruppenleiter am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), beteiligt, der als biomedizinischer Kybernetiker aus den vielen Daten theoretische Strukturen geschaffen hat. (Link zu den Studien in „Nature“: dx.doi.org 10.1038/nature13182)

Pressmitteilung

Link zur Pressemitteilung des RIKEN Insituts

Foto: Zu Arbeitstreffen kamen die Forscher des FANTOM5- Konsortiums, an dem mehr als 250 Forschern in 114 Laboren in mehr als 20 Ländern beteiligt waren, zusammen, um die Struktur zur Definition von Zelltypen zu schaffen. ©RIKEN


Sächsischer Biotechnologietag 2014 – Preise für Forschungsarbeiten während der Leistungsschau der Biotechnologie


20/03/2014

Mehr als 220 Wissenschaftler und Unternehmer der Biotechnologie aus Sachsen, weiteren Bundesländern sowie europäischen Staaten besuchten den Sächsischen Biotechnologietag 2014, der vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) und dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig mit Unterstützung des biosaxony e. V. organisiert wurde. „Das neue Konzept einer Leistungsschau der sächsischen Biotechnologiebranche mit Wissenschaft, Wirtschaft und kommerziellen Anwendungen ist voll aufgegangen“, sagt Professor Michael Schroeder, Direktor des BIOTEC. Die 13 Gastsprecher spannten den Bogen von den ersten Schritten eines Wissenschaftlers zur Kommerzialisierung seiner Forschungsergebnisse bis hin zur Präsentation erfolgreich etablierter international agierender Unternehmen. 29 sächsische Industrieaussteller, darunter Start-Ups der TU Dresden und anderer wissenschaftlicher Institute, zeigten ihre Produkte und technologischen Anwendungen im Foyer des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD).

Während der Poster-Session wurden Forschungsergebnisse mit hohem Potential für eine kommerziellen Anwendung präsentiert. Joachim Haupt vom BIOTEC erhielt den ersten Preis für seine Forschung. Ausgezeichnet wurden ebenso Nicole Körber und Vuk Savkovic, beide vom Translationszentrum für Regenerative Medizin der Universität Leipzig.

Erstmalig prämierte biosaxony e. V. die besten Bachelor- und Masterarbeiten sächsischer Studenten in Bereich Biotechnologie und Life Sciences. Für die beste sächsische Masterarbeit wurde Claudia Heber (Berufsakademie Riesa und Deutsche Biomasse Forschungszentrum Leipzig) ausgezeichnet. Platz 2 belegte Helene Henning (B CUBE – Center for Molecular Bioengineering) und Benedikt Schwarze (Universität Leipzig) erreichte Platz 3. An Catleen Conrad (TU Bergakademie Freiberg) ging der erste Preis für die beste sächsische Masterarbeit. Den zweiten Platz erlangte Tom Kunschmann (Universität Leipzig), gefolgt auf Platz drei von Sebastian Salentin (BIOTEC).

Foto: 29 sächsische Industrieaussteller zeigten ihre Produkte und technologischen Anwendungen im Foyer des CRTD.  ©BIOTEC


Sächsischer Biotechnologietag 2014 – Grundlagenforschung in verwertbare Anwendungen umsetzen


17/03/2014

Als Leistungsschau der sächsischen Biotechnologie in Forschung, Wirtschaft und verwertbaren Anwendungen präsentiert sich am 19. März 2014 der Sächsische Biotechnologietag 2014, der gemeinsam vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) und dem Biotechnologisch-Biomedizinischen-Zentrum der Universität Leipzig (BBZ) mit Unterstützung durch den biosaxony e. V. organisiert wird.

Der Sächsische Biotechnologietag wird 2014 als sachsenweites Forum eine zentrale Rolle als Kommunikations- und Kooperationsplattform zwischen Wissenschaftlern, Firmen und den Technologietransferstellen in Sachsen einnehmen. Das neuausgerichtete Programm spannt den Bogen von den ersten Schritten eines Wissenschaftlers zur Kommerzialisierung seiner Forschungsergebnisse bis hin zur Präsentation erfolgreich etablierter international agierender Unternehmen. Themenschwerpunkte der Vorträge sind hierbei „Wie startet und wächst ein Unternehmen“ (How to start and grow a business), „Entwicklung von Medikamenten und Therapien“ (Drug Discovery) und „Sequencing“. Mehr als 200 Wissenschaftler und Unternehmer aus Sachsen, Deutschland und dem Ausland werden erwartet. Begleitet wird dies von einer Leistungsschau der sächsischen Biotechnologieunternehmen.

Pressemitteilung


PROMOS-Stipendium für BIOTEC- und CRTD-Masterstudenten


05/03/2014

Zwei Studenten der Master-Studiengänge am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) und am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD) erhalten je ein PROMOS-Stipendium über 300 Euro pro Monat, um während eines sechsmonatigen Aufenthalts in einer amerikanischen Forschungseinrichtung ihre Masterarbeit zu schreiben. PROMOS ist ein Stipendienprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das für kürzere Auslandsaufenthalte einen Beitrag zur Steigerung der Mobilität deutscher Studierender leisten soll. Voraussetzungen sind hervorragende akademische Leistungen sowie Motivation und Relevanz des Vorhabens.
Elisabeth Brandl, Studentin des CRTD-Master-Studiengang „Regenerative Biology and Medicine“ wird ihre Masterarbeit am Diabetes Center of University of California in der Gruppe von Matthias Hebrok durchführen. Christian Winkler, Student des BIOTEC-Master-Studiengang „Molecular Bioengineering“ wird am Fraunhofer Institute in Boston in der Gruppe von Alexis Sauer-Budge das Thema „Nanoscale Proteomics“ bearbeiten.

Foto: Die Masterstudenten Christian Winkler und Elisabeth Brandl erhalten je ein PROMOS-Stipendium, um während in einer amerikanischen Forschungseinrichtung ihre Masterarbeit zu schreiben. ©BIOTEC/CRTD


Nikos Kyritsis mit dem „PhD Student Award in Regenerative Medicine“ ausgezeichnet


09/12/2013

Den „Best Publication Award“ der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT) hat Dr. Nikos Kyritsis aus der Forschungsgruppe von Professor Michael Brand am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden - Exzellenzcluster (CRTD) der TU Dresden erhalten. Die Auszeichnung vergibt die BSRT jährlich an junge talentierte Wissenschaftler für hervorragende Publikationen welche die Erforschung regenerativer Therapien voranbringt. Aus den insgesamt 15 eingereichten Publikationen hatte sich die unabhängige Jury für Kyritsis Publikation „Acute Inflammation Initiates the Regenerative Response in the Adult Zebrafish Brain“ entschieden, die im November 2012 im Fachmagazin Science (Science 2012, DOI 10.1126.science.1228773) erschienen ist.

Verletzungen des menschlichen Gehirns und Rückenmarks rufen eine Entzündungsreaktion hervor. Seit Jahrzehnten wird in der Medizin darüber diskutiert, ob die Reaktion des Immunsystems nach Verletzungen des zentralen Nervensystems eher den Heilungsprozess fördert oder diesen verhindert. Erstmalig hat Dr. Nikos Kyritsis am Modell des Zebrafischs nachgewiesen, dass die Entzündungsreaktion beim Fisch notwendig ist, damit sich Nervenzellen nach Gehirnverletzungen überhaupt neu bilden. Hiermit haben sie einen neuen Mechanismus identifiziert, der die Regeneration des Zebrafischgehirns durch neurale Stammzellen steuert. Die Gehirne von Mensch und Zebrafisch unterscheiden sich zwar oberflächlich betrachtet hinsichtlich Größe und Aussehen, sind aber neuroanatomisch und genetisch bedingt durch die evolutionäre Abstammung verwandt. Mehr Informationen

Foto: Dr. Nikos Kyritsis ©CRTD


DFG fördert weiter Lipidforschung in Dresden, Heidelberg und Bonn


22/11/2013

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängert die Förderung des Sonderforschungsbereichs/Transregio 83 (SFB/TRR83) „Molekulare Architektur und zelluläre Funktionen von Lipid/Protein Komplexen“, einem Verbund der Lipidforschung an den Universitäten Dresden, Heidelberg und Bonn, für weitere vier Jahre. Sprecherhochschule ist die Universität Heidelberg. In Dresden ist der SFB/TRR83 am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) mit Professor Bernard Hoflack als regionalem Sprecher angesiedelt. Von 2014 bis 2017 hat die DFG dafür Fördermittel in Höhe von rund 6,9 Millionen Euro bewilligt. Dresden erhält von diesen Mitteln mehr als 2 Millionen Euro für die Lipidforschung. Der SFB/TRR83 wurde bereits ab Januar 2010 für vier Jahre von mit insgesamt 8,66 Millionen Euro gefördert.

German Press Release.


Professur für Biophysik wurde am BIOTEC neu besetzt


15/10/2013

Stephan Grill hat die Professur für Biophysik am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) übernommen. Er war zuvor Gruppenleiter in Dresden am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik sowie am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme. Ihn interessieren vor allem molekulare Maschinen, ihre Funktionen in der Zelle sowie die verantwortlichen Interaktionen untereinander, die lebende Organismen an sich ausmachen.

Foto: Professor Stephan Grill ist neuer Gruppenleiter am BIOTEC. ©BIOTEC


Britischer Botschafter zu Besuch im CRTD


09/10/2013

Simon McDonald CMG, Britischer Botschafter in Berlin, besuchte gemeinsam mit Kenan Poleo, Regional Director UK Science and Innovation Network - Europe, Russia and Turkey, während seines Dresden-Aufenthalts am 09. Oktober 2013 das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD) und erhielt von Professorin Elly Tanaka sowie Professor Jochen Guck vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) einen Überblick über die Forschungsgebiete beider Institute. Insbesondere interessierte er sich für die Regenerationsforschung am Axolotl von Professorin Elly Tanaka.

Am Abend eröffnete der Britische Botschafter mit seinem Vortrag „Creating Prosperity – is research expensive theory or driver for growth?“ die Veranstaltungsreihe „Wissensbrücken“ der Exzellenzuniversität Dresden, die verschiedene Facetten der synergetischen Universität erfassen und im Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik Lösungsansätze für die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aufzeigen will.

Picture: Professorin Elly Tanaka erklärt dem Britischen Botschafter in Deutschland, Simon McDonald, die Regenerationsfähigkeit von Axolotln.©CRTD


Dresdner Oberbürgermeisterin empfängt internationale Wissenschaftler


20/09/2013

450 internationale Gäste kamen am 12. September 2013 zum kleinen Empfang der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz in das staatliche Museum Albertinum, darunter Wissenschaftler des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), dem Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) und dem Center for Molecular Bioengineering (B CUBE). Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Willkommenskultur“, zu dem Menschen eingeladen wurden, die aus dem Ausland nach Dresden gekommen sind und diese Stadt dauerhaft oder aus beruflichen Gründen zeitweise als Lebensmittelpunkt haben. Nach dem Sonderkonzert der Dresdner Philharmonie  war Zeit für einen Austausch zwischen den Forschern und der Oberbürgermeisterin.

Bild: Die Dresdner Oberbürgermeisterin (in der Mitte) mit Wissenschaftlern des CRTD und BIOTEC ©:Stadt Dresden/ Matthias Rietschel


Neue Kita-Plätze für CRTD und BIOTEC Mitarbeiter


15/07/2013

Über mehr Betreuungsplätze für ihre Kinder können sich die Mitarbeiter des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster (CRTD) und des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) freuen. Heute öffnet der Krippenbereich der Kindertagesstätte auf der Loschwitzer Straße 21 und am 1. August wird der Kindergartenbereich, für die Betreuung von Kindern ab drei Jahren, eröffnet. Für Mitarbeiter des CRTD und des BIOTEC stehen in der neuen Kita 21 Plätze zur Verfügung. Neben der Kita Biopolis, die es seit 2009 gibt, ist dies die zweite Einrichtung in der CRTD und BIOTEC Mitarbeiter ihre Kinder betreuen lassen können. Betreiber ist, wie schon bei der Kita Biopolis die Thüringer Sozialakademie. Die Kita ist in der Villa St. Petersburg untergebracht, die 1872 im Stil des Historismus erbaut, 1995 saniert und zuletzt durch das Institut für Bildung und Beratung genutzt wurde. Nach einer weiteren Sanierung und Umbau kann die Villa nun als Kindertagesstätte genutzt werden.

Foto: Kindergarten auf der Loschwitzer Straße 21. ©CRTD


Arbeit gegen Armut beim „Aktionstag genialsozial 2013“ – Schüler arbeiten am BIOTEC


09/07/2013

Beim sächsischen „Aktionstag genialsozial 2013“ am 09. Juli 2013 können Schüler einen Schultag gegen einen Arbeitstag in Unternehmen, Vereinen oder Instituten eintauschen. Den erarbeiteten Lohn spenden sie humanitären oder sozialen Projekten. Am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden arbeiten heute ein Schüler der 7. Klasse und eine Schülerin der 5. Klasse aus zwei Dresdner Gymnasien im Büro der Administration und in der Spül- und Medienküche, in der Lösungen und Nährmedien für die wissenschaftliche Arbeit hergestellt werden. Das BIOTEC ist in diesem Jahr zum ersten Mal bei dieser Initiative der Sächsischen Jugendstiftung dabei. Ein Teil des bei genialsozial erarbeiteten Geldes kommt in diesem Jahr die Hochwasserhilfe zugute. Außerdem werden Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Guatemala, Mosambik und Madagaskar unterstützt.

Website genialsozial: http://www.genialsozial.de


Sommerfest in der Kita Biopolis


09/07/2013

Die Wasserrutsche war bei den Kindern der Kita Biopolis eine ideale Abkühlung, die gemeinsam mit Eltern und Freunden bei dem herrlichen Sommerwetter ihr Sommerfest feierten. Eines der Highlights des Festes war der vom Förderverein gesponserte Mitmach-Zirkus: Die Kinder übten Jonglieren, sprangen wie die Löwen über imaginäres Feuer oder vollführten als watschelnde Pinguine kleine Kunststücke. Die „Tanzmäuse“ hatten zwei Tänze eingeübt, die sie mit Schirmen und Tüchern virtuos vorführten.
Der Kindergarten Biopolis ist eine gemeinsame Einrichtung der Thüringer Sozialakademie, des DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden, des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden sowie des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik.

Foto: Tanzende Mädchen der Kita Biopolis. ©Privat


Axolotl, Bananen und Gene: Mehr als 1.600 Besucher kamen zur Langen Nacht der Wissenschaften ins CRTD


09/07/2013

Welches Lebewesen hat das meiste Erbgut? Auf diese und andere spannende Fragen erhielten die mehr als 1.600 Besucher während der 11. Langen Nacht der Wissenschaften im CRTD Antworten. Wissenschaftler des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster (CRTD), des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des ZIK BCUBE, des Paul Langerhans Instituts (PLID), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus stellen am 5. Juli 2013 von 18.00 bis 1.00 Uhr ihre Forschung vor: An verschiedenen Stationen, bei Vorträgen und auf Kindertouren war es so für jeden möglich, einen Einblick in die Arbeit dieses internationalen Forschungsinstituts sowie der anderen Institute im Netzwerk zu erhalten. Die Besucher konnten mit den internationalen Doktoranden des School Projects selbst aus Bananen DNA extrahieren, die Regenerationsfähigkeit von Axolotln und Zebrafischen kennenlernen, etwas über die Kräfte in der Zelle oder über die aktuelle Diabetes- und neurodegenerative Forschung erfahren. Übrigens: Pflanzen wie zum Beispiel Schachtelhalm oder Tulpen besitzen mehr Gene als Säugetiere wie der Mensch.

Wir danken allen Wissenschaftlern für ihr Engagement, die diese erfolgreiche Lange Nacht der Wissenschaften ermöglicht haben.
Die nächste Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften findet am 4. Juli 2014 statt.

Foto: Mikroskopieren für Kinder. ©CRTD


Von der Grundlagenforschung zur therapeutischen Anwendung. Sachsen fördert insgesamt fünf Translationsprojekte des BIOTEC und CRTD


04/07/2013

Vier Forschungsprojekte des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) und ein Projekt des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD) erhalten eine Förderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK). Die Fördergelder stellt der Freistaat Sachsen in der Ende 2012 aufgelegten „Offensive Biotechnologie und Lebenswissenschaften 2020“ bereit, um die vorhandenen Zukunftspotentiale in der Region zu stärken. Dabei werden in die Schlüsseltechnologien Biotechnologie und Lebenswissenschaften zusätzlich insgesamt neun Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren investiert. Von 144 eingereichten Anträgen aus Sachsen werden vom SMWK 26 Projekte gefördert, die Forschung und deren wirtschaftliche Anwendung (Translation) zum Ziel haben.

Pressemitteilung


Schöner Wohnen für Stammzellen


24/06/2013

Wie  werden  Stammzellen  von ihrer  Umgebung  beeinflusst?  Um dies  besser  zu  verstehen,  haben  Wissenschaftler  vom Leibniz-Institut  für Polymerforschung  Dresden,  der  Medizinischen  Fakultät der  TU  Dresden  und  dem  DFG-Forschungszentrum  für  Regenerative  Therapien  das  Mikromilieu  von  Stammzellen  im Labor  nachgebildet.  Sie  haben  dabei  eine  Matrixstruktur  entwickelt,  in  der  menschliche Blutstammzellen  dreimal  schneller  wachsen  als unter bisher  angewandten  Bedingungen. Die  Ergebnisse  ihrer  Studie  wurden  am  16.  Juni  in  der  Fachzeitschrift  Nature  Methods publiziert (http://dx.doi.org/10.1038/nmeth.2523).


Axolotl, neue Nervenzellen und DNA aus Bananen


18/06/2013

Lange Nacht der Wissenschaften: Forschung entdecken und experimentieren

Woraus bestehen Gene? Wie viele Gene hat der Mensch? Diese spannende Frage beantworten Wissenschaftler den Besucher während der 11. Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag, 05. Juli 2013, von 18.00 bis 1.00 Uhr im DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), Fetscherstraße 105, 01307 Dresden. Forschungsgruppen des CRTD, des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des Zentrums für Innovationskompetenz BCUBE, des Paul Langerhans Instituts Dresden (PLID), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus lassen sich in dieser Nacht über die Schulter schauen, halten Vorträge und laden zum Mitmachen ein. Für Kinder gibt es Extra-Touren zu den Axolotln. Internationale Studententeams und Schüler der CRTD-Partnerschule Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium zeigen Experimente

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Website Lange Nacht der Wissenschaften 2013

 

 


Natur- und Geisteswissenschaftler eignen sich gemeinsam Informationen an


13/06/2013

Interdisziplinäre Dynamik wollen an die 40 Genetiker, Chemiker und Historiker erzeugen, die sich vom 16. bis 18. Juni 2013 beim Workshop „Transmission der Information in der Zeit und im Raum“ im Dresdner Bioinnovationszentrum treffen. Erstmalig findet diese fachübergreifende internationale Tagung über die Aneignung von Informationen statt, die vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), dem Zentrum für Innovationskompetenz "Center for Molecular Bioengineering“ (ZIK BCUBE) und der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte an der TU Dresden (FOVOG) ausgerichtet wird.

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Webseite des Workshops


Zwölf Millionen Euro für Dresdner SFB 655 „Von Zellen zu Geweben“


27/05/2013

Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert Dresdner Spitzenforschung für weitere vier Jahre

Zum 1. Juli 2013 startet die dritte Förderperiode des Sonderforschungsbereiches SFB 655 „Von Zellen zu Geweben – Determination und Interaktionen von Stammzellen und Vorläuferzellen bei der Gewebebildung“. Nachdem der Fortsetzungsantrag der Technischen Universität Mitte März 2013 in Dresden erfolgreich begutachtet wurde, genehmigte nun der zuständige Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG in Bonn die Finanzierung für weitere vier Jahre. Für diesen Zeitraum wird der SFB 655 rund zwölf Millionen Euro erhalten. Pressemitteilung


Ein Blick in Echtzeit auf die Spielregeln des Lebens


19/04/2013

Natürlich in der Umwelt vorkommende Bakterien und Viren sind untereinander in einem ständigen Existenzkampf. Bakterien haben eine Art Immunsystem entwickelt, um sich gegen den Angriff der Viren zu schützen: Spezielle Abwehrenzyme können die virale Erbinformation (DNA) zerstören und gleichzeitig gewährleisten, dass nicht die DNA des Bakteriums selbst angegriffen wird. Dabei spielen Marker auf der Bakterien-DNA eine Rolle, die den Viren fehlen. Physiker des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) untersuchten in Kooperation mit Forschern der Universität Bristol, wie die Abwehrenzyme die Bakterien-DNA nach diesen Markern scannen und zwischen ihnen kommunizieren, um den Abwehrmechanismus in Gang zu setzen. Sie konnten dabei erstmals live beobachten, wie sich solche Abwehrenzyme mittels thermischer Energie sehr effizient zwischen zwei Markern bewegen, deren Orte im Genom weit auseinanderliegen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im amerikanischen Fachjournal Science veröffentlicht worden.

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